Therapien in der Heilpraxis Hantschmann in Berlin Zehlendorf

Wirbelsäulentherapie nach Dorn + Popp

Die sehr schonende und wirksamen Wirbelsäulentherapien nach Dorn und Popp können bei fast allen Problemen der Wirbelsäule angewendet werden.

Durch sanfte manuelle Techniken werden Gelenke und Wirbel wieder in ihre optimale Position gebracht. Schon geringe Fehlstellungen der Wirbel können zu Bewegungseinschränkungen, Rückenschmerzen oder Krankheitsbildern wie Schwindel oder Kreislaufproblemen führen. Ein weiteres klassisches Einsatzgebiet ist die Behandlung des Beckenschiefstandes.

Eine wohltuende und effektive Ergänzung zu dieser Wirbelsäulentherapie ist die Breußmassage. Unter dieser speziellen Massage wird ein hochwertiges Öl tief in die Rückenmuskulatur einmassiert und die Wirbelsäule leicht gedehnt, so dass den Wirbeln und Bandscheiben wieder mehr Raum geschaffen wird.

Die Kosten bei der Wirbelsäulentherapie nach Dorn + Popp?

Der Preis für eine Wirbelsäulentherapie nach Dorn + Popp beträgt für 60 min 60,00 €

Selbstverständlich gibt es für die Wirbelsäulentherapie, wie für alle anderen Therapien auch, Gutscheine.

Fußreflexzonentherapie

Bei dieser Methode wird der Fuß als ein verkleinertes Abbild des gesamten Körpers und seiner Organe gesehen.

Wie wirkt eine Fußreflexzonentherapie?

Die jeweiligen Körperteile, Muskeln oder Organe erhalten über die Behandlung der entsprechenden Bereiche an den Füßen Impulse, die entweder eine Beruhigung oder eine Aktivierung der Organe bzw. Wirbelsäulenabschnitte bewirken. So kann vom Fuß aus harmonisierend und regulierend auf den Körper Einfluss genommen werden.

Der rechte Fuß spiegelt die rechte Körperhälfte, der linke die linke Körperhälfte wider. So ist beispielsweise das Herz nur auf dem linken Fuß, die Leber nur auf dem rechten Fuß zu finden. Reflexpunkte für Organe, die in der Mitte des Körpers liegen, beispielsweise der Magen-Darmtrakt oder auch die Wirbelsäule, befinden sich auf beiden Fußsohlen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Fußreflexzonentherapie und einer Fußreflexzonenmassage?

Der Unterschied liegt in der therapeutischen Ausrichtung: 

Die Fußreflexzonentherapie ist eine Fachrichtung, die von Hanne Marquardt entwickelt wurde und zu Zwecken der Gesunderhaltung und Linderung von Beschwerden genutzt wird.
Die Fußreflexzonenmassage die auch von nicht-therapeutischen Berufszweigen sehr gerne angewendet wird, dient eher dem Entspannungs- und Wellnessgedanken.

Indikationen:

Die Fußreflexzonentherapie wirkt entspannend und schmerzlindernd. Sie verbessert die Immunabwehr und ist z. B. bei Bedarf wehenfördernd am Ende einer Schwangerschaft.

Kontraindikationen:

Die Fußreflexzonentherapie kann auch, z. B. in Begleitung anderer Therapieverfahren wirkungsvoll die Heilungsvorgänge unterstützen.

Was kostet eine Fußreflexzonentherapie?

Der Preis für eine Fußreflexzonentherapie beträgt für 30 min 30,00 € und für 60 min 60,00 €

Selbstverständlich gibt es für die Fußreflexzonentherapie, wie für alle anderen Therapien auch, Gutscheine.

Was sind Nebennieren ?

Die Nebennieren sind etwa walnussgroß und sitzen jeweils auf den Nieren. Sie werden in Nebennierenrinde und Nebennierenmark unterteilt.
In der Nebennierenrinde werden Cortisol, Aldosteron und DHEA produziert, während im Nebennierenmark Adrenalin und Noradrenalin produziert werden.

Anhaltender Stress, Trauer, sportliche Höchstleistungen, Überforderungen jeglicher Art, schwere Krankheiten oder Infekte können die Nebenniere über kurz oder lang erschöpfen. Funktioniert die ausreichende Produktion der Nebennierenhormone nicht mehr, so wird typischerweise auch relativ schnell der Schilddrüsen- sowie der Sexualhormonhaushalt in Mitleidenschaft gezogen und aus dem Gleichgewicht gebracht.

Nebennierenerschöpfung

Eine Nebennierenerschöpfung ist von ihrer Symptomatik her sehr ähnlich einem sogenannten Burn-Out-Syndrom oder auch einer Schilddrüsenunterfunktion. Unter Umständen können diese beiden Erkrankungen auch durch die Nebennierenerschöpfung entstehen. Eine Nebennierenschöpfung ist reversibel. Man braucht allerdings Geduld, einen starken Willen und vor allem die Möglichkeit den Lebensstil zugunsten des eigenen Körpers zu verändern.

Nicht zu verwechseln mit einer Nebennierenerschöpfung ist der Morbus Addison. Beim M. Addison liegt ein organisches Versagen vor und er ist keine zwangsläufige Folge oder Komplikation einer Nebennierenerschöpfung.

Typische Symptome einer Nebennierenerschöpfung sind:

  • Ermüdung und Abgeschlagenheit
  • vermehrte Infekte oder langanhaltende Infekte
  • Konzentrationsschwierigkeiten, verminderte Merkfähigkeit
  • Gefühl der Überforderung
  • depressive Verstimmungen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche
  • Ein- und Durchschlafprobleme
  • Verlust des Sexualtriebes
  • notwendiger Konsum von Kaffee, Zucker oder anderen Stimulantien, um den Tag zu überstehen, bzw. morgens „in die Gänge“ zu kommen
  • Heißhunger auf Salziges, Fettiges und/oder Süßes
  • Gewichtszunahme rund um den Bauch und die Oberschenkel (manchmal auch quasi „über Nacht“)
  • Besserung nach dem Essen
  • verminderte Stresstoleranz

Allein für sich führt keines dieser Symptome zur Diagnose einer Nebennierenschwäche. Diese Symptome sind vielmehr das Ergebnis von akutem oder chronischem Stress und dem Unvermögen des Körpers, sich von solchem Stress ausreichend zu erholen.

Mögliche Komplikationen einer Nebennierenschwäche

Die Priorität unter den Hormonen hat für unseren Körper die Nebenniere mit ihrer Cortisolproduktion. Cortisol, unser „Stresshormon“, sichert unser Überleben und die Fähigkeit, adäquat mit Stress umzugehen. Wird die Nebenniere durch langanhaltenden Stress geschwächt, springt zunächst die Schilddrüse mit erhöhter Leistung ein. Das heißt, der TSH-Spiegel steigt an, um die Schilddrüse zu einer höheren Produktion von Schilddrüsenhormonen zu animieren, die z. T. als Stresshormone fungieren sollen.

Die Produktion der Sexualhormone (Progesteron, Estradiol, DHEA, Testosteron) wird gedrosselt, da eine Schwangerschaft in diesen Zeiten nicht wichtig, ja sogar tatsächlich nicht erwünscht ist. Die Libido ist schwach, manchmal auch gar nicht mehr vorhanden. Die Schilddrüse kann einige Zeit hochtourig arbeiten (in dieser Zeit könnte man wahrscheinlich im Blut erhöhte Werte messen), aber irgendwann erschöpft auch diese und wird in aller Regel in eine Unterfunktion gehen.

Bei einer Schilddrüsenunter- bzw. überfunktion ist es immer sinnvoll, den Cortisolwert testen zu lassen. Nur so kann herausgefunden werden, ob die Ursache evtl. gar nicht an der Schilddrüse, sondern an der Nebenniere liegt.

Was kostet eine Nebennierentherapie?

Eine Nebennierentherapie kostet pro Stunde 80,00 €

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ doch ihre Gesundheit und Funktion von großer Wichtigkeit für den Menschen. Sie hat die Form eines Schmetterlings und wiegt nur ca. 20 g. Sie liegt vor der Luftröhre und produziert für uns die lebenswichtigen Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin).

T4 ist die inaktive Form des Schilddrüsenhormons. Bei Bedarf wird es in die aktive Form T3 umgewandelt. Mehr als 90% der Schilddrüsenhormone liegen als T4 vor und müssen erst umgewandelt werden, bevor der Körper sie nutzen kann. Über die Hälfte der Umwandlung erledigt die Leber bei einem gesunden Menschen, einen kleineren Teil der Darm und das restliche T4 wird im peripheren Gewebe (Herz, Muskeln, Nerven) umgewandelt.

Folgende Faktoren sind für eine reibungslose Funktion der Schilddrüse von Bedeutung:

  • gesunde Leber
  • richtige Steuerung durch Hypothalamus und Hypophyse
  • gesunder Darm
  • die Geschlechtshormone sowie das Nebennierenrindenhormon Cortisol stehen in einem gesunden Verhältnis zueinander
  • Gleichgewicht im Säure-Basenhaushalt
  • ausgewogene Ernährung
  • genügend Jod
  • etc.

An welchen Körperfunktionen ist die Schilddrüse u.a. beteiligt?

  • sie reguliert unsere Körpertemperatur
  • am Knochenstoffwechsel
  • an der Verdauung
  • Fettverbrennung
  • Stresstoleranz und -verarbeitungsmöglichkeiten des Körpers
  • grundsätzliche Motivation im Alltag
  • Gewicht
  • Leberfunktion
  • Entgiftung
  • Zeugungsfähigkeit
  • Wachstum
  • an dem hormonellen Gleichgewicht, u.a. der Geschlechtshormone

Welche Symptome können auftreten, wenn die Schilddrüse aus dem Gleichgewicht gerät?

Ist die Schilddrüse nicht mehr in der Lage, der Hormonproduktion in der gewünschten Menge nachzukommen, spricht man von einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) bzw. von einer Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), je nachdem ob sie zu wenig oder zu viel Schilddrüsenhormone ins Blut abgibt.

Folgende Symptome können sich aus einer Schilddrüsenunterfunktion - Hypothyreose ergeben:

  • Müdigkeit, Schlappheit
  • verlangsamter Stoffwechsel
  • Gewichtszunahme ohne Veränderung der Essgewohnheiten
  • Verstopfung
  • Depressionen und Antriebsschwäche
  • sozialer Rückzug
  • Konzentrationsschwierigkeiten, langsames Denken
  • geringe Libido
  • Schluckbeschwerden
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • trockene Haut
  • Wassereinlagerungen
  • erhöhter Cholesterinspiegel
  • Stimmungsschwankungen
  • vergrößerte Schilddrüse: Kropfbildung

Folgende Symptome können sich aus einer Schilddrüsenüberfunktion - Hyperthyreose ergeben:

  • Unruhe, Gereiztheit
  • Gewichtsabnahme
  • beschleunigter Stoffwechsel
  • erhöhte Darmtätigkeit, Durchfall
  • vermehrtes Schwitzen
  • Hand- und Fußschweiß
  • Nervosität
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen
  • Weinerlichkeit
  • "inneres" Zittern
  • beschleunigter Herzschlag
  • Zyklusstörungen
  • Vorhofflimmern

Welche Ursachen können bei Betroffenen zu einer Unterfunktion oder Überfunktion der Schilddrüse führen?

Eine Behandlung bzw. Untersuchung der Schilddrüse sollte in Erwägung gezogen werden, wenn u.a. einige der nachstehende Beschwerden bzw. Symptome vorliegen:

Sonderfälle von Schilddrüsenerkrankungen: Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine sehr häufige Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, die auch unter dem Namen "Autoimmunthyreoiditis" bekannt ist. Autoimmunerkrankung bedeutet, dass der Körper körpereigenes Gewebe irrtümlich als "Feind" betrachtet und es bekämpft. In diesem Fall bekämpft das Immunsystem die hormonproduzierenden Schilddrüsenzellen und löst so eine Entzündung der Schilddrüse aus.

Wird eine Schilddrüsenzelle zerstört, entweichen alle in ihr gespeicherten Hormone auf einmal, was zu einer Überflutung von Schilddrüsenhormonen im Blut und zu den Symptomen einer Überfunktion führt. Desto mehr Gewebe betroffen und zerstört ist, umso weniger Schilddrüsenhormone können gebildet werden und umso mehr Symptome einer Unterfunktion zeigen sich im Laufe der Zeit. Durch die Zerstörung der Zellen und der zeitweisen Überflutung durch die Schilddrüsenhormone können Betroffene innerhalb eines Tages Symptome und Beschwerden einer Überfunktion und einer Unterfunktion aufweisen.

Das macht die Diagnose der Krankheit und die Behandlung bisweilen schwierig und kompliziert.

Die Erkrankung schreitet typischerweise langsam fort und kann über Jahre unauffällig und für Betroffene unmerklich verlaufen. Letztendlich entwickelt sich aber oftmals eine nicht reversible Schilddrüsenunterfunktion, bei der den Patienten nur noch mit Medikamenten geholfen werden kann. Die Symptome können wie beschrieben die einer Hypothyreose oder einer Hyperthyreose sein und sich je nach Stadium der Erkrankung sehr stark von einander unterscheiden.

Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Als mögliche Ursachen für diese Schilddrüsenerkrankung kommen infrage:

Bei der Diagnose der Hashimoto Erkrankung werden Antikörper gegen die Schilddrüse im Blut bestimmt: TG-AK (Thyreoglobulin-Antikörper) und die TPO-AK (Thyreoperoxidase-Antikörper auch MAK genannt). Zudem ist eine Untersuchung mit Ultraschall hilfreich.

Morbus Basedow

Genau wie bei der Schilddrüsenerkrankung des Hashimoto handelt es sich beim Morbus Basedow ebenfalls um eine Autoimmunerkrankung.

Oftmals treten hier eine Schilddrüsenüberfunktion, ein Kropf (Struma) und Exophthalmus (hervortretende Augen) auf. Ist das Struma ausgeprägt, können sich Schluckbeschwerden, Engegefühl am Hals und Luftnot unter Belastung bemerkbar machen. Auch hier sind eher Frauen als Männer betroffen.

Jede gesunde Schilddrüsenzelle des Körpers hat Rezeptoren für das Hormon TSH. Dockt TSH an die Zelle an, werden die Hormone T3 und T4 ausgeschüttet. Beim Morbus Basedow bildet das Immunsystem Antikörper gegen die Rezeptoren an der Schilddrüsenzelle (sogenannte TRAK´s). Die TRAK sind als TSH "verkleidet" und die Schilddrüsenzelle kann den Unterschied nicht erkennen. Sie agieren völlig losgelöst vom Hypothalamus. Sie orientieren sich nicht am Bedarf des Körpers und sind vom Organismus nicht zu steuern. Sie setzen sich auf die Rezeptoren, die für das TSH vorgesehen sind und signalisieren der Schilddrüse, Hormone abzugeben.

Die Schilddrüsenzelle erkennt den als TSH verkleideten Antikörper (TRAK) nicht und gibt fälschlicherweise Schilddrüsenhormone ab. Sie produziert und produziert und gibt ab und da es keinen Befehl gibt, damit wieder aufzuhören, kommt es über kurz oder lang zu einer Überfunktion. 

Mögliche Ursachen sind:

Im Verlauf der Erkrankung kommt es i. d. R. durch die ständige Überfunktion zu einer Überforderung und im Anschluss zu einer Erschöpfung der Schilddrüse, die schlussendlich  zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt. Durch die Behandlung mit Medikamenten gelingt es bei einem geringen Teil der Erkrankten, zeitweise oder auch konstant ein Nachlassen der Symptome zu erreichen.

 Welche Formen der Therapien sind möglich?

Die Schilddrüsenhormone stehen in Wechselwirkungen zu Geschlechts- und Nebennierenrindenhormonen und lassen sich daher nicht losgelöst von ihnen betrachten. Die Ursachen für eine Überfunktion oder eine Unterfunktion müssen immer individuell im "Gesamtpaket Mensch" angeschaut werden. Daraus ergeben sich dann Ansätze für die jeweilige Therapie.

In meiner Praxis biete ich eine ganzheitliche Behandlung aus folgenden Gebieten an:

  • Homöopathie
  • Kräuterkunde
  • bioidentische Hormone
  • Mikronährstoffe
  • Ernährung
  • Lebensführung

Was kostet eine Schilddrüsentherapie?

Eine Schilddrüsen Therapie kostet pro Stunde 80,00 €

Ästhetische Gesichtsbehandlung mit Hyaluronsäure und PDO – Fäden.

Lassen Sie sich Ihr Alter nicht ansehen! Ein jugendlich frisches Aussehen zu erlangen und sich bewahren zu können, ist der Wunsch vieler Frauen und Männer.

Denn ist es nicht in der Tat schade, wenn uns die Zornesfalten ein wenig "grummeliger" aussehen lassen und auch ohne Lächeln die Krähenfüße mit den Jahren ein fester Bestandteil unseres Gesichtes werden? Jede Haut verliert im Laufe der Zeit an Fülle, Spannkraft und Elastizität. „Schuld“ daran ist die Bewegung der Gesichtsmuskulatur (Mimik), die stetige Abnahme der körpereigenen Hyaluronsäure, der Abbau von Knochengewebe und die Drosselung der Talgproduktion durch die Talgdrüsen, die zur Folge hat, dass die Haut zunehmend trocken wird. Nimmt die Hyaluronsäure ab, lässt auch die Fähigkeit des Gewebes nach, Wasser zu speichern. Das glatte, pralle Aussehen jugendlicher Haut verschwindet. Andere Faktoren wie Schwerkraft, Sonneneinstrahlung, genetische Faktoren, Stress, ungesunde Lebensweise (rauchen, wenig Schlaf, übermäßiger Alkoholgenuss, Ernährung etc.) und Kälte tun ein Übriges.

Die gute Nachricht ist jedoch: Es gibt Möglichkeiten, der Zeit ein Schnippchen zu schlagen: Ich nutze zwei verschiedene Faltenbehandlungsmethoden, nämlich PDO-Fäden und Faltenunterspritzungen mit Hyaluronsäure.

1. Fadenlifting mit PDO-Fäden

Das Fadenlifting mit PDO-Fäden dient der Straffung der Gesichtshaut und der Halsregion. Es gibt verschiedene Arten von PDO-Fäden, die je nach gewünschtem Ergebnis und Hautbeschaffenheit gewählt werden. Die verwendeten PDO-Fäden des Fadenliftings sind hochwertige, CE-zertifizierte Produkte mit langanhaltender Wirkung von durchschnittlich 12 bis 18 Monaten. Dieser Faltenbehandlung liegt folgendes Prinzip zugrunde: die Fäden werden als „Fremdkörper“ angesehen und mit Kollagen umhüllt. Dadurch erhalten wir den gewünschten Effekt, die Haut bekommt wieder mehr "Fülle" und Spannkraft.

Im Laufe der Zeit zersetzen sich die PDO-Fäden vollständig, werden abgebaut und verstoffwechselt. Nach dem Abbau der Fäden verbleibt das Kollagen noch eine gewisse Zeit unter der Haut, bevor es dann auch nach und nach abgebaut wird. Das neu gebildete Kollagen mildert kleine Fältchen und verschafft uns so ein jüngeres Aussehen. Ein Fadenlifting dauert je nach Menge, Region und Fadenart zwischen 30 und 60 Minuten. PDO-Fäden werden in der Regel sehr gut vertragen. Überkorrekturen durch zu viel Volumen oder zu straffe Mimik kommen bei einem Fadenlifting nicht vor.

Nach der Behandlung können kleine Hämatome auftreten, die gut mit Make-up kaschiert werden können. Evtl. juckt es etwas an den behandelten Stellen oder es besteht eine leichte Druckempfindlichkeit. Diese möglichen Reaktionen im Anschluss an das Fadenlifting klingen innerhalb einiger Tage vollständig ab. Nach einem Fadenlifting sollten Sie kurzzeitig auf Sauna, Sport und Sonnenbaden verzichten.

Für welche Gesichtsregion eignet sich das Fadenlifting?

  • Oberhalb der Oberlippe
  • Stirnfalten
  • Lachfältchen am Auge
  • Fältchen auf den Wangen
  • „Hängebäckchen“
  • Schlupflider
  • Knitterfältchen
  • Halsfalten

PDO-Fäden sind vielseitig verwendbar:
Kleine Fältchen können gestrafft, aber auch Konturen geschaffen werden. Man braucht dazu nur den richtigen Faden mit dem entsprechenden Aufbau. Es gibt glatte Fäden, mit denen man die Fältchen mildern und straffen kann, es gibt aber auch Fäden mit Widerhaken, mit denen man im Gewebe einen leichten Zug erzeugen und somit Hängebäckchen oder auch Schlupflider entsprechend in Maßen beseitigen kann.

Hier ist das Motto: "Viel hilft viel" - mehr Fäden = mehr Kollagen.

Während bei der Hyaluronsäureunterspritzung auf die Menge geachtet werden muss, damit keine "Beulen" entstehen, ist hier eine Überdosierung kaum möglich. Es gibt oft nach der Behandlung eine "Sofortreaktion", d.h. eine gewisse Faltenminderung ist sofort sichtbar. Das richtige Ergebnis zeigt sich nach ca. 2 - 3 Wochen. Nach der Behandlung können Sie bei Bedarf die behandelten Stellen etwas kühlen. Tragen Sie möglichst kein Make up auf und berühren Sie in den ersten Stunden die Stellen nicht unnötig.

Nach ungefähr 5 Tagen haben sich die PDO-Fäden weitgehend mit dem Bindegewebe verbunden und gefestigt, so dass jetzt wieder jegliche Bewegung möglich ist. Aus der Erfahrung heraus ist es trotzdem ratsam, in der nächsten Woche keinen Sport zu betreiben und Sauna, Sonnenbäder und Flugreisen zu meiden. Weiterhin sollten Sie mindestens drei Wochen mit jeglichen weiteren kosmetischen Gesichtsbehandlungen warten.

Wie lange die Faltenstraffung durch die PDO-Fäden andauert, ist nicht genau vorher zu sagen, da viele Faktoren wie etwa das Lebensalter, Beschaffenheit der Haut und des Gewebes und die Lebensweise eine Rolle spielen. Erfahrungsgemäß dürfen Sie sich jedoch auf eine „Lebensdauer“ der Faltenstraffung von 12 – 18 Monaten freuen.

2. Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure

Eine Faltenbehandlung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich ein frisches Aussehen zu erhalten. Hyaluronsäure ist ein Filler, also eine Füllsubstanz, die immer mehr Frauen und Männer nutzen, um sich in ihrer Haut wohler zu fühlen und jünger zu wirken. Ich verwende in meiner Praxis ausschließlich qualitativ hochwertige Hyaluronsäure, die eine extrem hohe Reinheit aufweist und die vom Körper zu 100% abgebaut werden kann. Sie enthält kein tierisches Eiweiß, ist also nicht tierischen Ursprungs. Im Allgemeinen wird Hyaluronsäure sehr gut vertragen.

Was ist Hyaluronsäure und was kann sie bewirken?
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers, die Konsistenz gleicht einem zähflüssigen Gel. Unsere Zellen stellen es selber her. Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil unserer Haut und unseres Bindegewebes. Sie ist zudem im Auge und in den Bandscheiben anzutreffen und dient unseren Gelenken und Knorpeln als Gelenkschmiere. Sie besitzt die Fähigkeit sehr viel Wasser an sich zu binden und ist so ein wunderbares Mittel, um Fältchen und Falten zu unterpolstern und die Haut sichtbar glatter erscheinen zu lassen.

Die Hyaluronsäurepartikelchen in Cremes sind zu groß und bleiben auf der Haut liegen, sie schaffen es nicht bis unter die Haut. Da sie aber auch Wasser ziehen, sorgen Sie für eine kurze Zeit (meist ein paar Stunden bis zu einem Tag) für ein frischeres Aussehen. Durch eine Faltenunterspritzung gelangt das Hyaluron an Ort und Stelle einer Vertiefung (Falte), wo sie sich mit Wasser vollsaugt und dort für eine Anhebung sorgt, die im Allgemeinen mehrere Monate anhält. Ist die Hyaluronsäure einmal unter eine Falte gespritzt, bindet sie Wasser an sich und dehnt sich aus. Durch diese Ausdehnungsfähigkeit des Materials kann sie nicht nur als Filler genutzt werden, sondern ist auch hervorragend zum "Modellieren" geeignet.

So kann man beispielsweise bei kleinen Nasenhöckern durch den Einsatz der Hyaluronsäure eine Glättung des Nasenrückens erreichen oder bei schwach ausgeprägten Wangenknochen eine "Aufpolsterung" und dadurch eine Anhebung besagter Stellen. Denn nicht nur unsere körpereigene Hyaluronsäure baut sich mit den Lebensjahren ab, sondern auch unsere Knochen. Und so kommt es, dass mit der Zeit auch die Wangenknochen an Ausprägung verlieren können.

Für welche Falten ist eine Faltenunterspritzung geeignet?

  • Stirnfalten
  • Lachfalten
  • Zornesfalte
  • Fältchen über der Oberlippe
  • Augenringe
  • Lachfältchen (Krähenfüße bzw. sehr feine Fältchen sind eher eine Indikation für eine Faltenbehandlung mit PDO-Fäden, damit Kollagen aufgebaut wird)
  • Mundwinkelfalte (Marionettenfalten)
  • Kinnfalten
  • Falten vor den Ohren

weiterhin ist möglich:

  • Gesichts-, Hals- und Dekolleté-Auffrischung (hierbei wird sehr flüssige Hyaluronsäure injiziert, wobei kleinere "Knitterfältchen" geglättet werden und die Haut dadurch frischer und jugendlicher aussieht)
  • Volumenaufbau im Gesicht (z. B. an der Wange)
  • Aufbau von Lippenvolumen

Wie funktioniert eine Faltenunterspritzung und wie lange dauert sie?

Zu Beginn steht natürlich die individuelle Beratung in der Praxis. Wir klären in einem persönlichen Beratungsgespräch, was Sie sich wünschen, welche Faltenbehandlung die geeignetste für Ihr persönliches Anliegen ist und welches Ergebnis in welcher Zeit erreicht werden kann. Selbstverständlich informiere ich Sie auch über evtl. Nebenwirkungen bzw. Risiken der Behandlung. Um die Faltenbehandlung für Sie angenehmer und schmerzfreier zu gestalten, kann ich eine Betäubungscreme auf die zu glättenden Stellen auftragen. Die Injektion ist dann weitestgehend schmerzfrei. Die Dauer der Faltenunterspritzung richtet sich nach der Gesichtsregion und -fläche und beträgt ungefähr 20 – 30 min.

Wann sieht man einen positiven Effekt und wie lange hält dieser an?
In der Regel sieht man sofort nach der Faltenbehandlung ein Ergebnis. Das endgültige Resultat können Sie ca. nach 3 – 5 Tagen sehen, in seltenen Fällen etwas später. Je nach Tiefe der Falten kann eine weitere Behandlung erforderlich sein.

Wie lang die Wirkung der Faltenunterspritzung sichtbar ist und der positive Effekt der Behandlung anhält, ist nicht genau vorherzusagen und hängt von verschiedenen Faktoren ab wie etwa:

Erfahrungsgemäß beträgt die Wirkungsdauer der Behandlung zwischen mehreren Monaten und einem Jahr.

Und nach einer Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure?

Nach zwei bis drei Tagen hat sich das Hyaluron ins Gewebe "eingebettet". Trotzdem gilt aus der Erfahrung heraus: In den nächsten Tagen verzichten Sie bitte auf:

Weiterhin warten Sie bitte mindestens vier Wochen mit

Nach einer Lippenbehandlung ist zu beachten: keine heißen oder gekühlten Getränke für 24 Stunden

Nach einer "Modellierung" des Nasenrückens ist heftiges Schneuzen für die nächsten 24 Stunden zu vermeiden.

Vorteile einer Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure:

Evtl. Nebenwirkungen und Risiken der Faltenunterspritzung für den Patienten:

Für wen und wann ist diese Methode nicht geeignet?

Durch eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure bleiben Ihre natürlichen Gesichtszüge sowie die Mimik voll und ganz erhalten, während z. B. bei einer Faltenbehandlung mit Botox, diverse Nebenwirkungen auftreten können.

Was kostet eine Faltenbehandlung?

Die Preise hängen von Ihren Wünschen ab. Eine Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure beginnt bei 150,00 €.

Dabei lege ich größten Wert auf ein natürliches Aussehen und kann Ihnen versichern, dass man Ihnen in beiden Fällen kaum ansehen wird, das "nachgeholfen" wurde.

Medizinische Blutegel – ein lebendes Naturheilmittel

Die Blutegeltherapie gehört wohl mit zu den ältesten Heilmethoden der Welt. Sie findet nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Pferden und Hunden ein therapeutisches Einsatzgebiet.

Der Biss eines Blutegels ist wie ein kleiner Aderlass. Die Blutegeltherapie ist eine „elegante“ Methode, um Blut zu verdünnen, zu „reinigen“ und Entzündungen zu lindern. Es gibt kleine Miniegel und XL-Egel. Je nach Behandlung wählt der Therapeut den passensten aus. Im vollgesogenen Zustand verdoppeln die Egel locker ihr Körpervolumen. Der Miniegel wird vorwiegend im Gesicht und an Stellen des Körpers angesetzt, die nicht von allzuviel Gewebe und Muskulatur umgeben sind.

Egel sind sehr sensibel. Wenn sie in die Praxis geliefert werden, brauchen sie erstmal frisches Wasser und Ruhe. Sie mögen kein grelles Licht, keine lauten Stimmen und keine starken Gerüche. Sie sind auch empfindlich, wenn sie ungeschickt angefasst werden und ihnen zu stark auf den Bauch gedrückt wird. Das alles kann die Behandlung mit diesem Blutegel vorerst zunichte machen.

Was ist bei einer Blutegelbehandlung zu beachten?

Bevor die Blutegel angesetzt werden, dürfen die zu behandelnden Stellen 24 Stunden nicht mit Seife, Shampoo oder einer Körperlotion in Kontakt kommen. Blutegel reagieren sehr empflindlich auf Gerüche und beißen dann evtl. nicht an.

Bei welchen Erkrankungen kann eine Blutegeltherapie helfen?

  • akute und chronische Gelenkschmerzen (z.B. Kniegelenk-, Daumensattelgelenk-, Schulter-, Hüft-, Sprunggelenkarthrosen)
  • Arthrose und Arthritis
  • alle Entzündungsvorgänge und rheumatische Erscheinungen
  • Lymphstauungen
  • Bluthochdruck (unterstützende Behandlung)
  • Krampfadern, schwere Beine
  • Sehnen– und Sehnenscheidenentzündungen (z.B. Tennisellenbogen, Golfarm)
  • Lumbago, LWS-Syndrom, Ischialgien
  • Tinnitus
  • ausgeprägte, langanhaltende Hämatome
  • Muskelverspannungen
  • Migräne, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen
  • Wirbelsäulen– und Kreuzbeinsyndrom
  • rheumatische Erkrankungen
  • Furunkel / Karbunkel / Abszesse
  • Hämatome und Schwellungen
  • zur Blutreinigung und -erneuerung

Bitte beachten Sie nach der Behandlung:

Wie lange sollte ich mich nach einer Blutegelbehandlung schonen?

Da es nach der Behandlung zu Nachblutungen kommt, ist es ratsam, sich etwa für zwölf Stunden zu schonen. Es ist auch vorteilhaft das behandelte Körperteil wie Hand, Bein oder Ellbogen hochzulagern. Nach einer Behandlung des Kopfes oder des Rumpfes ist es ebenfalls gut, sich direkt im Anschluss auszuruhen.

Wie wirkt die Blutegeltherapie?

Die Wirkung der Blutegeltherapie liegt im Speichel der Egel.

Heilung geschieht zum Einen durch die Nachblutung. Dadurch wird die Blutfülle im Organismus herabgesetzt, was besonders für Menschen mit Bluthochdruck wichtig und hilfreich ist. Zum Anderen durch die Substanzen, die sich im Speichel der Blutegel befinden und während des Saugvorgangs in den Körper abgegeben werden. Der Speichel des Blutegels enthält etwa einhundert Substanzen, die u. a. entzündungshemmend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und blutverdünnend wirken.

Durch die blutverdünnenden und lymphstrombeschleunigenden Substanzen kann in den Beinen versacktes Blut „verflüssigt“ und weitertransportiert werden. Gelenke und das umliegende Gewebe werden besser durchblutet; dadurch können Schlacken und „Gewebemüll“ ausgeschwemmt werden. Die Gelenke und ihre Umgebung werden „gesäubert“ und können anschließend über das Blut wieder besser mit Nährstoffen versorgt werden.

Eine Blutegelbehandlung kann allen Erkrankungen mit Stauungsphänomenen im Körper zugute kommen:

Wie schnell wirkt eine Blutegelbehandlung bzw. wann tritt eine Besserung ein?

In der Regel sollte man nach der ersten Behandlung innerhalb der nächsten Tage eine Besserung verspüren. Ist das nicht der Fall, ist es ratsam die Blutegeltherapie nach ein bis drei Wochen zu wiederholen.

Wie lange kann die Wirkung anhalten?

In der Regel hält die Wirkung drei bis sechs Monate an, in manchen Fällen auch bis zu einem Jahr.

Kontraindikationen für eine Behandlung mit Blutegeln:

  • Wundheilungsstörungen
  • Neigung zu Blutungen
  • überschießende Bindegewebsvermehrung
  • akute Infektionskrankheiten und Fieber
  • Bluterkrankheit
  • Blutarmut
  • Einnahme von Blutverdünnern oder quecksilberhaltigen Medikamenten
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Magenblutung

Eventuelle Nebenwirkungen an der Bissstelle:

  • Juckreiz
  • Schwellung
  • Rötung
  • Spannungs- und / oder Wärmegefühl
  • blaue Flecke
  • langanhaltende Pigmentierung der Bissstelle
  • in Ausnahmefällen kann die Behandlung mit Blutegeln zu allergischen Reaktionen führen

Wieviel kostet ein Blutegel bzw. die Blutegeltherapie?

Ich beziehe meine Blutegel bei der Biebertaler Blutegelzucht GmbH, siehe auch www.blutegel.de. Hier kann man, je nachdem um welchen Körperbereich es geht und was das therapeutische Ziel ist, aus verschiedenen Blutegeln wählen.

Da das von Fall zu Fall verschieden ist, kann ich vorab keine genauere Berechnung anbieten. Generell beläuft sich der Preis auf 150 – 170 € insgesamt. Darin enthalten sind die Egel, die Verpackungs- und Versandpauschale, das „Rentenpaket“, Verbandsmaterial und meine Behandlung.

Wie lange bleiben die Blutegel am Körper?

Wenn die Blutegel satt sind, lassen sie von alleine los und fallen ab. D. h. desto besser durchblutet und wärmer das zu behandelnde Areal ist, desto schneller geht es. In der Regel sind es zwischen 30 und 90 min.

Ist eine Blutegeltherapie schmerzhaft?

Der Biss eines Blutegels erinnert an das Britzeln von Brennesselstichen. Es zeckt etwas an der Stelle, an der sich der Blutegel festsaugt.

Übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten einer Blutegelbehandlung?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Blutegeltherapie nicht, private Krankenkassen je nach Vertrag. Heilpraktikerzusatzversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel.

Wieviel Blut verliert man bei einer Blutegelbehandlung?

Der Blutegel saugt bis zu 15 ml Blut ein, beim Nachbluten kommen noch einmal 20 – 40 ml Blut aus der Wunde. Bei einem „normalen“ Aderlass werden zwischen 100 – 300 ml Blut entnommen.

Wie oft kann man eine Blutegeltherapie machen?

Wenn sich nach der ersten Blutegelbehandlung kein zufriedenstellender Erfolg einstellt, sollte man nach ca. ein bis drei Wochen eine erneute Blutegelbehandlung in Erwägung ziehen. Im weiteren Verlauf setzt man erneut Egel an, wenn die Schmerzen oder die Bewegungseinschränkung wieder zunehmen. Wenn Sie gesund sind und die Blutegelbehandlung lediglich zum Entschlacken und zur Gesunderhaltung nutzen möchten, können etwa viermal jährlich Blutegel als eine Art Kur genutzt werden.

Werden die Blutegel nach dem Ansetzen getötet?

Diese Entscheidung obliegt dem Therapeuten. In Deutschland ist es aus hygienischen Gründen verboten, einen Egel öfter als einmal anzusetzen. Ich bevorzuge folgende Variante: die Egel werden an einen „Rententeich“ geschickt, an dem sie für den Rest ihres Lebens artgerecht gehalten werden.

Was kostet eine Blutegeltherapie?

Eine Blutegeltherapie Sitzung kostet ungefähr 150,00 € – 170,00 €

Psychokinesiologie – die effektive Methode mit dem Muskeltest

Was ist Kinesiologie?

Bei der Kinesiologie handelt es sich um eine Mischung der traditionellen chinesischen Medizin mit der Lehre der fünf Elemente, der Ernährungs- und Bewegungslehre, sowie neue Erkenntnisse aus der Gehirn- und Stressforschung. Die Kinesiologie teilt sich in verschiedene Bereiche wie etwa die Psychokinesiologie, Touch for Health oder auch Brain Gym. Ich arbeite bevorzugt mit der psychologischen Kinesiologie.

Wie funktioniert Kinesiologie?

Das Mittel, dessen sich jede Kinesiologierichtung bedient, um Belastungen, Energieblockaden und deren Korrekturmöglichkeiten erkennbar zu machen, ist der Muskeltest. Dieser Test macht sehr deutlich, was der Körper braucht bzw. was ihm schadet.

Wie funktioniert der kinesiologische Muskeltest?

Der Muskeltest ist die Basis der Kinesiologie. Meistens wird der Armmuskel getestet, da dieser von der Haltung her für den Tester und den zu Testenden am bequemsten. Der Muskeltest ist kein Krafttest. Es geht bei dieser Testung nicht um die Muskelstärke, sondern um die Muskelspannung und wie sie sich bei bestimmten Themen verhält bzw. verändert. 

Kann ein Arm ohne viel Mühe auf einen Reiz hin gehalten werden, wäre das ein sogenannter „starker Arm“. Schaltet der Muskel ab und der Arm kann nicht mehr gehalten werden, wäre das  ein sogenannter „schwacher Arm“. Der Muskeltest wird vom/von der Kinesiologen/in als „ja“ oder „nein“ - Antwort bzw. als „macht Stress“ oder „macht keinen Stress“ auf den Körper gewertet.

Ein Beispiel: Wenn ich einen Glaubenssatz testen möchte, lasse ich beispielsweise einen Satz wie „ Ich darf gesund sein“ oder auch „Ich bin gut so, wie ich bin“ laut sagen. Stimmt dieser Satz mit der eigenen unbewussten Überzeugung überein, wird der Arm stark bleiben. Ist dies nicht der Fall, sinkt der Arm, er wird also „schwach“. So können wir durch den Muskeltest nach und nach herausfinden, welche Stressoren es sind, die den Menschen belasten und evtl. auch seine Heilung blockieren.

Was bringt Kinesiologie?

Der Körper weiß, was ihm guttut.

Er weiß genau welche Nahrung, welche Umgebung, welcher Lebensstil, welche Musik für ihn gut ist. Doch bei vielen Menschen ist dieses „innere Wissen“ von dem oft sehr reizüberfluteten Leben überdeckt. Wir strapazieren unseren Körper durch schädliche Lebensmittel, Einflüsse oder einen – für uns unpassenden Lebensstil – und  nehmen es kaum zur Kenntnis.

Erst wenn der Körper an seine Grenzen stößt und zu „Mucken“ beginnt, beginnen wir ihn vermehrt wahrzunehmen. Inzwischen sind aber größtenteils ein paar Jahre ins Land gegangen, und wir haben verlernt zu verstehen wie wir dem Körper „wieder auf die Beine“ helfen können.

Dabei kann uns der Muskeltest helfen. Er kann einen Zugang zur inneren Weisheit herstellen. Weiterhin hilft uns die Kinesiologie eigene Selbstsabotageprogramme zu erkennen. Wenn wir Wünsche, Ziele oder Vorsätze haben die einfach nicht gelingen wollen, liegt der Verdacht auf Selbstsabotage nahe.

Das können wir mit dem Muskeltest leicht überprüfen. Z. B. sagt jemand „ich möchte aufhören zu rauchen“. Fällt jetzt der Muskeltest schwach aus, liegt hier eine Selbstsabotage vor, die mithilfe einer kinesiologischen Behandlung i. d. R. aufgelöst werden kann.

Was ist Psychokinesiologie?

Die Psychokinesiologie ist eine eigene Richtung der Kinesiologie. Ihr Entwickler ist Dr. Klinghardt.
Er suchte mithilfe des Muskeltests die seelische Komponente einer Krankheit und korrigierte diese  mithilfe von Augenbewegungen (bekannt als EDMR – Verarbeitung durch Augenbewegungen), Farben, dem Beklopfen bestimmter Akupunkturpunkte und anderer Korrekturmöglichkeiten.

Wie funktioniert die Psychokinesiologie?

Ich selbst habe die psychologische Kinesiologie kennengelernt, als meine Tochter im Schulkindalter stark mit den Zähnen knirschte. Unser Weg führte über Umwege zu einer Psychokinesiologin. Mithilfe des Muskeltests forschte sie nach der Ursache des Zähneknirschens. Als diese Ursache gefunden war, lokalisierte die Psychokinesiologin das dazugehörige Gefühl und forschte weiter nach der entsprechenden Korrekturmöglichkeit. In der psychologischen Kinesiologie geht es also immer darum zu schauen, warum ein Körper ins Ungleichgewicht gekommen ist und wie dieses Ungleichgewicht mithilfe verschiedener Techniken wieder ausgeglichen werden kann.

Was bewirkt die Kinesiologie generell?

  • Entwicklung von Achtsamkeit sich selbst/seinem Körper gegenüber
  • Abbau von körperlichen/psychischen Spannungen
  • Abbau von Stress
  • Aufzeigen problematischer Lebensthemen
  • Hilfestellung bei der Problemlösung

Wobei hilft die Psycho Kinesiologie?

  • Konfliktbewältigung
  • Erkennen von wiederkehrenden, unerwünschten Verhaltensmustern
  • Gewichtsproblemen
  • unverarbeiteten seelischen Konflikten (Trauer, Traumata)
  • psychosomatischen Beschwerden (Schlafstörungen, Essstörungen, Zähneknirschen)
  • Überforderung
  • übernommene Glaubensmuster von Eltern/Großeltern
  • Ängsten
  • Unsicherheiten
  • depressiven Verstimmungen
  • unbewussten Blockaden

Die Psycho Kinesiologie ist bei folgenden Begebenheiten nicht anwendbar:

Wird die Kinesiologie von der Krankenkasse bezahlt?

Krankenkassen übernehmen in der Regel eine psychokinesiologische Behandlung nicht. Bei Heilpraktikerzusatzversicherungen ist eine Übernahme je nach Vertrag möglich.

Was kostet eine kinesiologische Behandlung?

Eine Stunde kostet 80,00 €. Eine kinesiologische Sitzung dauert durchschnittlich zwischen 60 und 90 min.