Psychokinesiologie

Bei der Kinesiologie handelt es sich um eine Mischung der traditionellen chinesischen Medizin mit der Lehre der fünf Elemente, der Ernährungs- und Bewegungslehre, sowie neue Erkenntnisse aus der Gehirn- und Stressforschung. Die Kinesiologie teilt sich in verschiedene Bereiche wie etwa die Psychokinesiologie, Touch for Health oder auch Brain Gym. Ich arbeite bevorzugt mit der psychologischen Kinesiologie.

Wie funktioniert Kinesiologie?

Das Mittel, dessen sich jede Kinesiologierichtung bedient, um Belastungen, Energieblockaden und deren Korrekturmöglichkeiten erkennbar zu machen, ist der Muskeltest. Dieser Test macht sehr deutlich, was der Körper braucht bzw. was ihm schadet.

Wie funktioniert der kinesiologische Muskeltest?

Der Muskeltest ist die Basis der Kinesiologie. Meistens wird der Armmuskel getestet, da dieser von der Haltung her für den Tester und den zu Testenden am bequemsten. Der Muskeltest ist kein Krafttest. Es geht bei dieser Testung nicht um die Muskelstärke, sondern um die Muskelspannung und wie sie sich bei bestimmten Themen verhält bzw. verändert. 

Kann ein Arm ohne viel Mühe auf einen Reiz hin gehalten werden, wäre das ein sogenannter „starker Arm“. Schaltet der Muskel ab und der Arm kann nicht mehr gehalten werden, wäre das  ein sogenannter „schwacher Arm“. Der Muskeltest wird vom/von der Kinesiologen/in als „ja“ oder „nein“ - Antwort bzw. als „macht Stress“ oder „macht keinen Stress“ auf den Körper gewertet.

Ein Beispiel: Wenn ich einen Glaubenssatz testen möchte, lasse ich beispielsweise einen Satz wie „ Ich darf gesund sein“ oder auch „Ich bin gut so, wie ich bin“ laut sagen. Stimmt dieser Satz mit der eigenen unbewussten Überzeugung überein, wird der Arm stark bleiben. Ist dies nicht der Fall, sinkt der Arm, er wird also „schwach“. So können wir durch den Muskeltest nach und nach herausfinden, welche Stressoren es sind, die den Menschen belasten und evtl. auch seine Heilung blockieren.

Was bringt Kinesiologie?

Der Körper weiß, was ihm guttut.

Er weiß genau welche Nahrung, welche Umgebung, welcher Lebensstil, welche Musik für ihn gut ist. Doch bei vielen Menschen ist dieses „innere Wissen“ von dem oft sehr reizüberfluteten Leben überdeckt. Wir strapazieren unseren Körper durch schädliche Lebensmittel, Einflüsse oder einen – für uns unpassenden Lebensstil – und  nehmen es kaum zur Kenntnis.

Erst wenn der Körper an seine Grenzen stößt und zu „Mucken“ beginnt, beginnen wir ihn vermehrt wahrzunehmen. Inzwischen sind aber größtenteils ein paar Jahre ins Land gegangen, und wir haben verlernt zu verstehen wie wir dem Körper „wieder auf die Beine“ helfen können.

Dabei kann uns der Muskeltest helfen. Er kann einen Zugang zur inneren Weisheit herstellen. Weiterhin hilft uns die Kinesiologie eigene Selbstsabotageprogramme zu erkennen. Wenn wir Wünsche, Ziele oder Vorsätze haben die einfach nicht gelingen wollen, liegt der Verdacht auf Selbstsabotage nahe.

Das können wir mit dem Muskeltest leicht überprüfen. Z. B. sagt jemand „ich möchte aufhören zu rauchen“. Fällt jetzt der Muskeltest schwach aus, liegt hier eine Selbstsabotage vor, die mithilfe einer kinesiologischen Behandlung i. d. R. aufgelöst werden kann.

Was ist Psychokinesiologie?

Die Psychokinesiologie ist eine eigene Richtung der Kinesiologie. Ihr Entwickler ist Dr. Klinghardt.
Er suchte mithilfe des Muskeltests die seelische Komponente einer Krankheit und korrigierte diese  mithilfe von Augenbewegungen (bekannt als EDMR – Verarbeitung durch Augenbewegungen), Farben, dem Beklopfen bestimmter Akupunkturpunkte und anderer Korrekturmöglichkeiten.

Wie funktioniert die Psychokinesiologie?

Ich selbst habe die psychologische Kinesiologie kennengelernt, als meine Tochter im Schulkindalter stark mit den Zähnen knirschte. Unser Weg führte über Umwege zu einer Psychokinesiologin. Mithilfe des Muskeltests forschte sie nach der Ursache des Zähneknirschens. Als diese Ursache gefunden war, lokalisierte die Psychokinesiologin das dazugehörige Gefühl und forschte weiter nach der entsprechenden Korrekturmöglichkeit. In der psychologischen Kinesiologie geht es also immer darum zu schauen, warum ein Körper ins Ungleichgewicht gekommen ist und wie dieses Ungleichgewicht mithilfe verschiedener Techniken wieder ausgeglichen werden kann.

Was bewirkt die Kinesiologie generell?

  • Entwicklung von Achtsamkeit sich selbst/seinem Körper gegenüber
  • Abbau von körperlichen/psychischen Spannungen
  • Abbau von Stress
  • Aufzeigen problematischer Lebensthemen
  • Hilfestellung bei der Problemlösung

Wobei hilft die Psycho Kinesiologie?

  • Konfliktbewältigung
  • Erkennen von wiederkehrenden, unerwünschten Verhaltensmustern
  • Gewichtsproblemen
  • unverarbeiteten seelischen Konflikten (Trauer, Traumata)
  • psychosomatischen Beschwerden (Schlafstörungen, Essstörungen, Zähneknirschen)
  • Überforderung
  • übernommene Glaubensmuster von Eltern/Großeltern
  • Ängsten
  • Unsicherheiten
  • depressiven Verstimmungen
  • unbewussten Blockaden

Die Psycho Kinesiologie ist bei folgenden Begebenheiten nicht anwendbar:

Wird die Kinesiologie von der Krankenkasse bezahlt?

Krankenkassen übernehmen in der Regel eine psychokinesiologische Behandlung nicht. Bei Heilpraktikerzusatzversicherungen ist eine Übernahme je nach Vertrag möglich.

Was kostet eine kinesiologische Behandlung?

Eine Stunde kostet 100,00 €. Eine kinesiologische Sitzung dauert durchschnittlich zwischen 60 und 90 min.

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Selbstverständlich gibt es für die Psychokinesiologie, wie für alle meine anderen Therapien & Massage-Angeboten auch Gutscheine.

Titelbild: © Lara Nachtigall_www.designerinberlin.de